Canadier Gatz Athabasca 470 Ultraleicht

Canadier Gatz Athabasca 470 Ultraleicht in Kevlar/Carbon-Sichtlaminat mit geölten Einbauten aus Esche: Dieses Boot war Tines erster Canadier. Als Tandem gekauft, wollte sie dieses Boot auch alleine paddeln können.

Der Bugsitz ist bei diesem Boot soweit zur Bootsmitte orientiert, dass man das symmetrische Boot auch rückwärts solo paddeln kann. Dies ist die Theorie. In der Praxis funktioniert das nur mit Einschränkungen. Ein großer Vorteil des Bootes ist das geringe Gewicht, dass es auch für eine Person gut handelbar macht. Durch das gut ausgeformte Tragejoch kann man es auch alleine problemlos tragen. Die zur Mitte orientierte Bugsitzposition zwingt den Bugpaddler zu einem weiten nach außen Greifen, was nicht so ergonomisch ist. Das Boot ist insgesamt sehr drehfreudig. Bei kleinen Flüssen mag das noch ein Vorteil sein, auf allen anderen Gewässern muss der Heckpaddler sehr aktiv am Geradeauslauf arbeiten. In engen Kurven neigt das Boot zum Carven. Es lässt sich harmonisch bis zum Süllrand ankanten, was die Drehgeschwindigkeit noch weiter erhöht. Die Drehfreudigkeit wird maximal, wenn man die Black Pearl solo im Canadian-Style paddelt.

Tine taufte das Boot Black Pearl in Anlehnung an das Schiff von Captain Jack Sparrow aus „Fluch der Karibik“. Einen besseren Namen hätte Tine dafür nicht wählen können, er passte wie die Faust aufs Auge und wir wurden oft darauf angesprochen. Wenn wir dann auch noch mit Piratenflagge am Heck unterwegs waren, freuten sich viele Kinder über unsere Erscheinung.

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